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Marken
F. P. Journe
Mit seinem eigenen, klassischen Stil und höchster mechanischer Kreativität hat sich Meisteruhrmacher Francois-Paul Journe binnen kurzer Zeit ins Top-Segment des Uhrenangebotes hochgearbeitet
"F. P. Journe" steht für Francois-Paul Journe, den hochtalentierten Meisteruhrmacher hinter der Firma. Nachdem er als Mitglied der renommierten Uhrenkünstler-Vereinigung AHCI mit seinen Uhrenschöpfungen auf sich aufmerksam gemacht hatte, ist er inzwischen Chef einer großen Uhrenfirma. Sein Wahlspruch »Invenit et Fecit«, der überall auf seinen Uhren zu finden ist, heißt "hat erfunden und gemacht" und verweist auf die Kompetenz zur eigenen praktischen Umsetzung der von ihm entwickelten Ideen.
Dazu gehört nicht zuletzt auch ein geschicktes Marketing, das das Modellprogramm längst aus einer Nische herausgeholt hat, in der sich andere AHCI-Mitglieder noch befinden. Die Uhren verfügen nicht nur über ein Innenleben, das höchsten Anforderungen entspricht, sondern weisen zudem eine völlig eigenständige äußere Gestaltung und Ästhetik auf. Die Konsistenz, mit der sich diese Ästhetik durch alle Modelle hindurchzieht, sucht auf dem Uhrenmarkt ihresgleichen.


F. P. Journe Chronomètre à Résonance
Resonanz-Chronometer aus zwei größtenteils unabhängigen Uhrwerken, die nur durch eine gemeinsame Unruhwelle und ihre Resonanz gekoppelt sind,
Handaufzug, Rotgold- oder Platin-Gehäuse,
Zweite Zeitzone, Gangreserveanzeige
Bildrechte bei F. P. Journe
Die Zifferblattgestaltung hält sich strikt an den Stil des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Obwohl sie den Instrumentencharakter der Zeitmesser hervorhebt, beschwört sie eine ganz eigentümliche, nostalgische Anmutung herauf. Die arabischen Ziffern bleiben derselben Typographie treu, auch die Aufteilung der Unterzifferblätter folgt demselben armaturenhaften Gestaltungsprinzip.
Durch die großen Saphirglasböden zeigen sich die Rückseiten mit ihren spektakulären Werksansichten genauso faszinierend wie die Vorderseiten der Uhren. Mechanik ist hier zugleich Schönheit; Nüchternheit und Funktionalität offenbaren Schmuckcharakter.

F. P. Journe Tourbillon Souverain Seconde Morte
Handaufzug, Tourbillon,
Gangreserveanzeige,
"Ruhende Sekunde" (seconde morte),
weltweit erste Armbanduhr mit Tourbillon
und gleichmäßiger Kraftzuführung
Bildrechte bei F. P. Journe
Völlig verdient wurde F. P. Journe mit großen Auszeichnungen regelrecht überschüttet: So wurde ihm 1994 der renommierte Prix Gaïa verliehen, mit dem nur die größten Persönlichkeiten der Haute Horlogerie bedacht werden. Beim Genfer Grand Prix d'Horlogerie erhielt er 2002 für sein Modell Octa Calendrier den Spezialpreis der Jury, 2006 mit der Sonnerie Souveraine sogar den Hauptpreis "Goldener Zeiger". 2008 wiederholte er diesen Erfolg sogar und erhielt für das Modell Centigraphe Souverain nochmals einen "Goldenen Zeiger".


F. P. Journe Centigraphe Souverain
Platin- oder Roségold-Gehäuse,
Handaufzugswerk, 100stel-Sekunden-Chronograph,
patentierter Chrono-Drücker, der alle Stopp-Funktionen steuert,
patentierte Entkopplung von Werk und Chronograph zur Gewährleistung der Ganggenauigkeit
Angesichts dieser internationalen Wertschätzung kann man sich nur darüber wundern, daß die Marke in Deutschland
noch weitgehend unbekannt ist. Ich hoffe, mit diesem Beitrag diejenigen Uhrenfreunde, die einen guten Sinn für das Besondere haben und höchste Uhrenkunst da, wo sie ihr begegnen, sofort als solche erkennen, nun ein bißchen mehr auf F. P. Journe aufmerksam gemacht zu haben.
Zur weiteren Erforschung empfehle ich auf jeden Fall einen Besuch auf der hervorragenden Webseite:
Das Manufaktur-Video
Sehenswert ist auch das Video "Visit of the Factory", bei dem der Meister persönlich durch seine Manufaktur führt. Die klassische Musik paßt optimal zu den gezeigten visuellen Eindrücken. Ich finde auch, daß man sofort merkt: hier haben wir es mit einem echten, überzeugten Uhrenmann zu tun, und nicht mit einem Schaumschläger. Glaubwürdig und ehrlich, so wirkt das alles.
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