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ZEITGEFÜHL

Magazin für hochwertige
Mechanikuhren

Info-Guide

Uhren-Fachlexikon

Das vollständige, 19 Seiten umfassende Uhrenlexikon ist im weiterZEITGEFÜHL-Uhrenbuch enthalten.

  • Accutron
    weiterStimmgabeluhr

  • Äquation
    Da die Erde sich nicht kreisförmig, sondern in einer elliptischen Umlaufbahn um die Sonne dreht, tritt die wahre Sonnenzeit verspätet bzw. verfrüht gegenüber den mittleren 24 Stunden auf. Über das Jahr gesehen differiert die Sonnenzeit zur "Normalzeit" zwischen plus 14:18 Minuten und minus 16:24 Minuten. Uhren mit Äquationsanzeige stellen das Maß dieser Abweichung dar. (Siehe auch: neuZeitgleichung)

  • Anglierung
    Kanten einer geschliffenen Fläche, auf 45 Grad bei exakt gleichbleibender Breite abgeschrägt und poliert.

  • Anker
    Teil der Ankerhemmung, mit der Form eines Schiffsankers.

  • Ankerrad
    Es bildet zusammen mit dem Anker die Hemmung und ist das letzte Rad im Räderwerk.

  • Arrondieren
    Französisch: "Abrunden". Zapfen, deren Stirnseiten auf Lageflächen reiben, werden zur Verringerung der Reibung abgerundet.

  • Aufzugskrone
    weiterKrone

  • Aufzugwelle
    Welle, an deren äußeren Ende die Krone angebracht ist. Sie stellt die Verbindung zum Uhrwerk her.

  • Automatik-Uhr
    Bei dieser Art Uhr wird die Bewegung am Arm des Trägers auf mechanischem Wege in Aufzugsenergie umgewandelt, indem über einen Schwung-Rotor die Zugfeder gespannt wird.
    Vorteil ist der im Vergleich zum Handaufzug gleichmäßigere Kraftverlauf und die Unabhängigkeit von äußeren Verrichtungen wie Aufzug oder Batteriewechsel. Jedoch muß die Uhr genügend bewegt werden. Die täglichen Gangabweichungen summieren sich im Laufe der Zeit.
    (Zur Erfindung der automatischen Armbanduhr siehe: neuJohn Harwood und neuHans Wilsdorf.)

  • Autoquarz-Antrieb
    Vom japanischen Großserienhersteller neuSeiko entwickelte Verbindung von automatischem Antrieb und Quarzregelung des Gangs. Dadurch läuft die Uhr batteriefrei und dennoch quarzgenau.
    Auch ein Handaufzugs-Modell mit Quarzregelung ist inzwischen auf dem Markt.
    Eine weitere interessante Option beinhaltet, daß sich die Uhr auch dann die Zeit merkt, wenn sie mangels Antriebsenergie stehenbleibt (bis zu vier Jahren). Wenn sie wieder bewegt wird, stellt sie sich automatisch auf die aktuelle Zeit ein. (Auto relay)

  • Azuré-Schliff
    Kreisförmiger Zierschliff bei Zifferblättern, z.B. für die Totalisatoren bei Chronographen.

  • Abraham-Louis Breguet (1747-1823)
    neuDer geniale Uhrmacher gilt als größter Erfinder auf dem Uhrensektor.

    Abraham-Louis Breguet

    Abraham-Louis Breguet
    1747-1823

    Zu seinen bedeutendsten Erfindungen zählen
    - 1780: Uhr mit zwei Federhäusern zur gleichmäßigeren Kraftübertragung
    - 1783: Breguet-Zeiger: Uhrenzeiger aus gebläutem Stahl in der charakteristischen Form
    - 1789: Echappement naturel: eine Hemmung, die ohne Öl auskommt
    - 1791: Stoppuhr mit springendem Sekundenzeiger
    - 1794: Uhr mit springendem Stundenzeiger
    - 1795: Tourbillon
    - 1796: Breguet-Spirale; "Montre à tact": Taschenuhr mit automatischem Aufzug
    - 1798: unabhängiger Sekundenzeiger
    - 1810: "Pendule sympathique": Pendule, die eine Taschenuhr reguliert und aufzieht
    - 1820: Stoppuhr mit unabhängig voneinander schaltbaren Sekundenzeigern aus der Mitte
    Weitere Erfindungen des Meisters sind: Stoßsicherung für die dünnen und deshalb sehr empfindlichen Zapfen der Unruhwelle, Vorläufer der heutigen Chronographen, ultraflaches Werk, Weiterentwicklung des von Perrelet erfundenen automatischen Aufzugs mit Schwungmasse, erste Armbanduhr der Welt (für die Königin von Neapel), Tonfeder für die Schlagwerksuhren, Hemmung mit konstanter Kraft, Breguet-Gesperr zur Erleichterung des Aufzugs von Taschenuhren, erste moderne Reisependule (an Napoleon Bonaparte verkauft), Tastuhr (zum Ablesen der Zeit durch Abtastung), "Montre Souscription" als vorbestellte und zur Hälfte vorausbezahlte Serienuhr.

  • Breguet-Spirale
    Unruhspirale, bei der der letzte Spiralumgang doppelt knieförmig und nach oben gebogen ist. Die von Breguet 1795 erfundene und nach ihm benannte Spirale dehnt sich so nach allen Seiten gleichmäßiger aus.

  • Breguet-Zeiger
    Nach Breguet benannte Uhrenzeiger aus gebläutem Stahl in der charakteristischen spitzen Form, die zu einem wegweisenden stilistischen Vorbild wurden.

  • Brillant
    Speziell geschliffener Diamant.

  • Brücke
    Auf zwei oder mehr Punkten der Grundplatine aufliegende und dort mit Stellstiften und Schrauben befestigte Messingplatte. Zwischen Brücke und Platine drehen sich die Achsen und Räder.

  • Cabochon
    Rundgeschliffener Zierstein, manchmal als Abschluß einer Aufzugskrone eingesetzt.

  • Carat
    weiterKarat

  • Chaton
    Kreisrundes Stück Metall mit in einer Bohrung eingefügten Stein (Steinfutter). Der Chaton seinerseits wird in der Platine, der Brücke oder dem Kloben durch Einpressen oder Verschrauben befestigt.

  • Chronograph
    Armbanduhr, deren zusätzlicher Mechanismus zum Messen bestimmter Zeiträume gestartet, angehalten und auf Null zurückgestellt werden kann.

  • Chronometer
    Präzisionsuhr, die in verschiedenen Lagen und Temperaturen feinreguliert wird und durch die amtliche Prüfstelle COSC in La Chaux-de-Fonds ein Zeugnis (Chronometer-Zertifikat) erhält.
    Die Prüfung umfaßt einen Zeitraum von 15 Tagen und bezieht fünf verschiedene Lagen (Krone oben, unten, links, Glas oben und unten) und drei verschiedene Temperaturen (8°, 23°, 38°) ein; dabei darf z.B. in Kategorie I (über 20 mm Werk-Durchmesser) der mittlere tägliche Gang nur zwischen -4 und +6 Sekunden liegen.
    Die meisten Chronometer stammen heute von der Firma neuRolex, danach folgt mit weitem Abstand neuOmega und als Dritter neuTAG-Heuer (Stand 1994). Mittlerweile liefert neuBreitling sämtliche mechanischen Uhren mit Chronometer-Zertifikat aus.

  • Diamant
    Härtestes Mineral, bestehend aus kubischem reinem Kohlenstoff.

  • Dopppelchronograph
    Chronograph mit zwei Sekundenzeigern zur Kurzzeitmessung, die sich unabhänigig voneinander stoppen lassen.

  • Dreiviertelplatine
    Eine große Räderbrücke, die das Werk zu drei Vierteln bedeckt. Eine Spezialität des Glashütter Uhrenbaus.

  • Ebauche
    Rohwerk ohne Hemmung und Zugfeder.

  • El Primero
    Inzwischen zum bekannten und geschätzten Markenzeichen gewordener Spitzname (spanisch für "der Erste") des ersten Chronographenwerkes mit automatischem Aufzug, das von neuZenith-Movado am 10. Januar 1969 — nur wenige Wochen vor einer Konkurrenzentwicklung durch neuBreitling, Hamilton-Büren u.a. — auf den Markt gebracht wurde. Bei diesem Werk handelt es sich mit einer Unruhfrequenz von 36 000 Halbschwingungen um einen sogenannten Schnellschwinger.

  • Emaillierung
    Von neuGerd-Rüdiger Lang (neuChronoswiss) für das Modell Orea wiederbelebte aufwendige Technik der Zifferblattbeschichtung unter hoher Hitze, bei der eine hellweiße Glasur entsteht.

  • Etablisseur
    Unternehmen, das sich ausschließlich mit dem Zusammenbau (Remontage) von Uhren befaßt, deren Rohwerke bei speziellen Ebauche-Lieferanten eingekauft werden.

  • Ewiger Kalender
    Neben der normalen Uhrzeit (Stunden, Minuten und Sekunden) wird zusätzlich noch Datum, Wochentag, Monat und Jahr angezeigt, unter Berücksichtigung der Schaltjahre, Monatslängen und Mondphasen.

  • Feder
    Zugfeder zum Speichern der Aufzugsenergie.

  • Federhaus
    Im Federhaus befindet sich die eingerollte Zugfeder, welche die Aufzugenergie speichert.

  • Feingehalt
    Traditionell wird der Gehalt der Edelmetalle in Promille angegeben. 585er Gold bedeutet somit einen Anteil von 58,5% Feingold am Gesamtmetall. Die zugeschlagenen Metalle sind bei Gelbgold meistens Silber und Kupfer. Im Ausland wird der Anteil der Edelmetalle in Karat angegeben. Es entsprechen: 8 Kt. = 333, 14 Kt = 585, 18 Kt = 750. Die Berechnung ergibt sich aus dem Anteil Gold an 24 Kt = Feingold 100%.

  • Fliegendes Tourbillon
    Tourbillon, bei dem Unruh, Anker und Ankerrad in einem einseitig gelagerten Käfig untergebracht sind, der sich in der Minute einmal im vollen Kreis herumdreht.

  • Fly-back
    Von Dubey & Schaldenbrand 1946 patentierte Variante des Mono-Rattrapante mit Doppelzeiger, bei dem Chrono- und Schleppzeiger über eine Spiralfeder miteinander gekoppelt sind.
    Fly-back bedeutet wörtlich übersetzt die sogenannte fliegende Nullstellung, bei der durch Betätigung des unteren Drückers der Stoppzeiger angehalten, zurückgestellt und ohne Verzögerung sofort wieder gestartet werden kann. Diese praktische Vorrichtung wurde und wird besonders von Flugzeugpiloten gerne eingesetzt, um schnell und ohne großen Betätigungsaufwand Zwischenzeiten zu messen.

  • Galvanisierung
    Auf galvanischem Weg wird das Basismaterial, aus dem die Uhrenteile gefertigt sind, mit einer dünnen Metallschicht, z.B. Gold oder Rhodium überzogen.

  • Gang
    Der Gang ist der Unterschied zwischen zwei abgelesenen Uhrenständen bei 1 Tag Differenz.

  • Gangabweichung
    Aufgrund unterschiedlicher Umwelteinflüsse wie Temperatur oder Lage des Werkes kann der Gang unterschiedlich ausfallen. Die Gangabweichung drückt den Unterschied zwischen zwei gemessenen Gängen aus.

  • Gangdauer
    weiterGangreserve

  • Gangprüfung
    weiterGang
    weiterChronometer

  • Gangreserve (Gangdauer)
    Zeit, die zwischen Vollaufzug und völliger Entspannung der Zugfeder vergeht.

  • Gebläute Schrauben
    Gehärtete Schrauben aus Stahl, die nach der Abkühlung von der Erhitzung auf ca. 290° Grad tiefblau anlaufen.

  • Genfer Punze
    (auch: Genfer Siegel, Poinçon de Genève) Aus dem Jahre 1886 stammende Qualitätsauszeichnung der Stadt Genf. 1957 und 1994 wurde die Bestimmung neu gefaßt und umfaßt nun v.a. zwölf Festlegungen zur exakten Verarbeitung und Einstellung von Werkteilen, jedoch keine Ganggenauigkeitsprüfung. Vorgelegt werden können nur Uhren, deren Zusammenbau und Reglage im Kanton Genf erfolgt ist.

  • Genfer Streifen
    Besondere bandförmige Verzierung auf Platinen, Brücken und Kloben.

  • Gesperr
    Verhindert als Teil des Aufzugssystems der Uhr das Zurückrutschen des Sperrades.

  • Gleitzaum
    Damit bei automatischem Aufzug die Zugfeder nicht durch Überspannung reißen kann, ist ihr Ende als "Rutschkupplung" ausgelegt, die an der inneren Wand der Federhaustrommel entlanggleiten kann.

  • Glucydur-Unruh
    Unruhreif aus der sehr harten Legierung Kupfer und 2-3% Beryllium, das in Frankreich Glucinium heißt und zusammen mit dem französischen Wort "dur" für "hart" zu Glucydur zusammengesetzt ist.

  • Gold
    Rötlichgelbes, relativ weiches Edelmetall mit einem Schmelzpunkt von 1064°C. Sehr widerstandsfähig gegen Säuren und Basen. Gold wird in verschiedenen Reinheitsgraden als Schmuckmetall angeboten, am verbreitetsten in Deutschland sind 333, 585, 750, vereinzelt 900er. (weiterFeingehalt)

  • Großdatum
    weiterPanoramadatum

  • Guillochierung
    Ornamente und Muster aus sich kreuzenden Linien (gerade und gebogen), die maschinell eingraviert werden. Man findet sie auf Zifferblättern und Gehäusen aus Silber oder Gold.

  • Härte
    weiterMohs-Härte

  • Halbschwingung
    Winkel, den die schwingende Unruh zwischen ihren beiden Umkehrpunkten beschreibt. Zwei Halbschwingungen werden als Schwingung bezeichnet, hörbar als "Tick-Tack".

  • Handaufzug
    Die Zugfeder wird durch tägliches Aufziehen mit der Aufzugskrone gespannt.

  • Hemmung
    Mechanismus, der entsprechend der Unruhschwingung die Geschwindigkeit des Räderwerkes regelt, indem er abwechselnd hemmt und befreit.

  • Incabloc
    Heute am häufigsten eingesetzte Stoßsicherung bei Uhren.

  • Jahresdatum
    Das Datum braucht nur einmal im Jahr eingestellt zu werden. (Im Unterschied hierzu werden beim Ewigen Kalender zusätzlich auch die Schaltjahre angezeigt.)

  • Kadratur
    Zusätzlicher Schaltmechanismus, z.B. für Schlagwerke (Repetitionen), Kalendarien oder Chronographen.

  • Kaliber
    Bezeichnung für die Abmessungen eines Uhrwerkes, heute häufig synonym für Werk verwendet.

  • Kannellierung
    Vertikale Rillenverzierung am Uhrengehäuse.

  • Karat
    Gewichtseinheit. Ein Kt = 200 Milligramm (mg)

  • Kleine Sekunde
    Sekundenanzeige, die dezentral, also nicht in der Zifferblattmitte erfolgt.

  • Kloben
    Ein Kloben ist Teil eines Werkgestells und liegt einseitig auf der Grundplatine auf, wobei er dort mit einer Schraube befestigt ist. Er dient dazu, Lager für bewegliche Teile wie Anker oder Unruh aufzunehmen.

  • Komplikation
    Uhrwerk mit einem oder mehreren zusätzlichen Mechanismen (Schlagwerk, Kalender, Repetition, Chronograph, Wecker).

  • Krone
    Seitlich am Gehäuse befindliches geriffeltes Rad zum Einstellen der Uhrzeit (oder weiterer Anzeigen wie Datum, zweite Zeitzone) und bei Handaufzugsuhren zum Spannen der Zugfeder.

  • Leuchtmasse
    weiterTritium

  • Lünette
    Glasrand oder Zierring einer Uhr. Bei Taucheruhren mit Minutenmarkierungen versehen und drehbar ausgelegt zum Einstellen der Tauchzeit.

  • Manufaktur
    Hersteller, der sowohl das Werk als auch die weiteren wesentlichen Teile der Uhr selbst anfertigt.
    (Ein häufig diskutierter Begriff, da er eine exklusive Auslese unter den zahlreichen Anbietern herbeiführt. Deshalb sehr begehrt und aus Werbegründen gerne beansprucht, obwohl nicht immer zurecht. Man rechnet heute im strengen Sinn nur folgende Hersteller zu dieser Gattung: neuPatek Philippe, neuRolex, neuJaeger-LeCoultre, neuAudemars Piguet, neuPiaget, neuZenith, neuGlashütte Original, neuGirard-Perregaux, neuLange & Söhne, neuMinerva, neuRoger Dubuis.
    Des weiteren mit Einschränkungen: 2neuIWC, neuVacheron & Constantin, neuUniversal Genève, neuBlancpain (mit Werkeproduzent F. Piguet) — seit neuestem auch neuChopard. D.h. letztgenannte Firmen verfügen zwar auch über eigene Werke, statten aber einen erheblichen Teil ihrer Modelle mit von außen bezogenen Werken aus.)

  • Mechanische Uhr
    Klassischer Uhrentyp ohne elektronisches Schwingungssystem.

  • Mikrorotor
    Kompakter Schwungrotor einer Automatikuhr, der durch seinen kleineren Durchmesser in das Uhrwerk integriert werden kann und dadurch die Gehäusehöhe voll ausnutzen kann.

  • Mineralglas
    Mineralisches Uhrglas (Härte 5 Mohs), nicht kratzfest.

  • Mohs-Härte
    Unterschieden werden Ritzhärte und Schleifhärte. Die Mohssche Härte mißt die Ritzhärte als den Widerstand, den ein Mineral beim Ritzen mit einem spitzen Probiergegenstand entgegensetzt. Mohs wählte zehn verschieden harte Mineralien als Vergleichsstücke und gab ihnen die Grade eins bis zehn. Diese Skala beginnt mit Talk (Härte 1) und endet mit Diamant (Härte 10).

  • Mondphasenuhr
    Zusätzlich zur Uhrzeit wird auch die Mondphase angezeigt.

  • Mono-Rattrapante
    Aufgrund des geringeren Bauaufwandes preisgünstigere Variante des Schleppzeiger-Chronograph bzw. Rattrapante mit nur einem Stoppzeiger und zwei Chronographen-Drückern. Beim Festhalten des unteren Drückers hält der Stoppzeiger an, um die Zwischenzeit abzulesen, und springt beim Loslassen an die Position, die er beim Weiterlaufen ohne Stop eingenommen hätten.
    Das mögliche Differenzintervall beträgt dadurch maximal 60 Sekunden.

  • Nivarox
    Legierung aus Eisen, Nickel, Chrom, Titan und Beryllium für die Herstellung von Unruhspiralen, die sich durch ihren guten antimagnetischen und temperaturkompensierenden Eigenschaften auszeichnet.

  • Palladium
    Eines der 6 Platinmetalle (Platin, Iridium, Osmium, Palladium, Rhodium, Rhutenium). Es wurde wegen des relativ geringen Preises als günstigere Variante zum Platin verwand. Zeitweilig ist der Preis des Palladiums über den des Platins gestiegen. Weißgold wird u. a. durch Palladiumzusatz weiß und hat sich ebenfalls verteuert.

  • Panoramadatum
    Großdatumsanzeige mittels zweier konzentrisch angeordneter Zahlenringe.

  • Perlierung
    Besondere wolkenförmige Verzierung auf Platinen, Brücken und Kloben.

  • Planetenrotor
    weiterMikrorotor

  • Platin
    Wertvollstes Edelmetall. Nachdem Platin schon um 1500 v. Chr. in Nordafrika und Südamerika bekannt war, geriet es über eine Zeitspanne von 2000 Jahren in Vergessenheit und wurde erst um 1850 von Louis Cartier als Schmuck verwendet. Platinschmuck war besonders zur Zeit des Art déco beliebt. 1924 entdeckte der deutsche Geologe Dr. Hans Merensky westlich von Johannesburg die bislang größten Platinlager der Welt.
    Es gibt auf der ganzen Erde nur wenige Funde dieses seltenen Metalls. Für eine einzige Unze Platin (31,1 g) müssen ca. zehn Tonnen Erz abgebaut werden.
    Platin ist fester, zäher und auch schwerer als andere Schmuckmetalle. Daher ist seine Verarbeitung extrem aufwendig; es müssen hierzu besonders widerstandsfähige Maschinen und Werkzeuge verwendet werden.
    Platin wird vorwiegend mit einem Feingehalt von 950/000 verarbeitet (also reiner als die üblichen Goldlegierungen).

  • Pulsometer
    Uhrenskala, die die Ablesung der Pulsschlagfrequenz pro Minute ermöglicht.

  • Quarzuhr
    Zeitmesser, in dem weder Feder, Unruh noch Hemmung vorhanden ist.
    In einem Quarzwerk wird ein Kristall zum Schwingen gebracht. Die gleichmäßige Schwingung wird nun genutzt, um mit Hilfe eines Chip, also einer integrierten Schaltung, einen Motor anzutreiben. Im Rhythmus der zugeführten Impulse dreht dieser ein Räderwerk.
    Vorteil ist die sehr hohe Ganggenauigkeit und der geringe Platzverbrauch, Nachteil die Umweltvergiftung durch die Batterie und die Abhängigkeit vom Batteriewechsel.

  • Räderwerk
    Sämtliche Räder und Triebe, die vom Federhaus aus die Triebkraft an das Hemmungsrad übertragen. Dazu gehören:
    — Minutenrad
    — Kleinbodenrad
    — Sekundenrad
    — Hemmungsrad
    Alle diese Räder sind auf ihren Trieben meistens aufgenietet.

  • Rattrapante
    —> Schleppzeiger-Chronograph

  • Regulator
    Bei diesem Uhrentyp dominiert als einziger großer Zeiger der Minutenzeiger, während Stunden- und Sekundenzeiger sich jeweils dezentral in kleineren Zifferblattbereichen drehen.
    Das bekannte Modell der Firma neuChronoswiss initierte kürzlich ein Wiederaufleben dieser Uhrengattung. Früher gab es sie v.a. bei speziellen Standuhren, die von den Regulateuren der Uhrenwerkstätten zum präzisen Einstellen der Zeit benutzt wurden.

  • Regulierung
    Feineinstellen einer Uhr mit mechanischem Schwingsystem. Es gibt unterschiedliche Verfahren und Qualitäten:
    • Bei normaler Regulierung wird der Gang der Armbanduhr mit "Zifferblatt oben" und "Krone oben" gemessen und auf maximal 30 Sekunden Gangabweichung eingestellt.
    • Bei Regulierung in verschiedenen Lagen wird in 2, 5 oder 6 Lagen reguliert, etwa
      • horizontal: "Zifferblatt oben" (ZO), "Zifferblatt unten" (ZU) und
      • vertikal: "Krone oben" (KO), "Krone links" (KL), "Krone rechts" (KR), "Krone unten" (KU).
    • Bei Regulierung der Temperaturkompensation wird der Gang jeweils 24 Stunden bei 4°, 20° und 36° C gemessen und reguliert.


  • Repetition
    Zusätzliches Läutwerk einer Uhr, das Minuten, Viertelstunden und/oder Stunden akustisch verdeutlicht.

  • Retrograde Anzeige
    Der entsprechende Zeiger läuft rückwärts.

  • Rhodinierung
    Rhodium gehört zur Familie der Platinmetalle und wird als hellglänzend weiß aussehender Überzug galvanisch auf andere Metalle aufgebracht. Dies verleiht Schmuckstücken mehr Brillanz. Auch kann durch Rhodinierung das Anlaufen silberner oder versilberter Gegenstände verhindert werden. Ein weiterer Nutzen des Rhodiumüberzugs ist seine extrem antiallergische Eigenschaft bei Hautkontakten. Einschränkungen ergeben sich aus dem Preis (ca. 80.000 Euro pro kg) und aufgrund der Tatsache, daß sich Titan bzw. Edelstahl erst nach vorhergehender Vergoldung überziehen lassen.

  • Rotor
    Das Schwunggewicht des automatischen Aufzugs, entweder in der verbreiteten Variante über die gesamte Gehäusebreite parallel zum Werk kreisend (Zentralrotor), oder als Mikrorotor ins Uhrwerk integriert.

  • Saphirglas
    Wertvolles künstlich hergestelltes Glas mit höchster Härte und Kratzfestigkeit (9 Mohs), die nur von Diamant übertroffen wird.

  • Satinierung
    Samtig wirkender, weich glänzender Feinschliff (ausgehend von "Satin").

  • Schaltrad-Chronograph
    Klassischer Chronographen-Typ, bei dem die Start-, Stop-, und Nullstellung der Zeiger über ein neunzähniges Säulenrad, später auch Schaltrad genannt, gesteuert wird. Die handwerklich sehr anspruchsvolle Fertigung dieser Technik wird heute nur noch in seltenen Fällen durchgeführt. Daher stellen Uhren mit dieser in den 30er und 40er Jahren verbreiteten Konstruktion heute sehr gesuchte Sammlerstücke dar.

  • Schleppzeiger-Chronograph
    Diese Art von Chronograph wurde früher Doppelzeiger-Chronograph oder "nachspringende Sekunde" genannt, ein Synonym hierfür ist Rattrapante (von französisch rattraper = wieder einholen). Der Schleppzeiger, ein zweiter großer Stoppzeiger, wird angehalten, um eine Zwischenzeit zu stoppen; beim Loslassen springt er auf den Stand des anderen Stoppzeigers nach und läuft mit diesem synchron weiter. Hierdurch können beliebig viele Zwischenzeiten genommen werden (sofern es sich nicht um Abstände von nur wenigen Sekunden handelt).
    Dieser Uhrentyp verschwand in den 60er Jahren, erlebte aber nach Wiedereinführung durch neuBlancpain im Jahre 1989 eine erfolgreiche Wiederkehr bei zahlreichen Herstellern.

  • Schnellschwinger
    Uhren mit 28 800 oder 36 000 Halbschwingungen der Unruh pro Stunde nennt man Schnellschwinger.

  • Schrauben-Unruh
    Wie der Name schon sagt, besitzt der Unruhreif Schrauben, die die Masse und damit das Trägheitsmoment der Uhr beeinflussen können.

  • Schraubboden
    Mit einem Gewinde versehener Boden, der ins Uhrengehäuse eingeschraubt ist.

  • Schraubkrone
    Mit dem Gehäuse verschraubbare Aufzugskrone, die für eine komplette Wasserdichtheit sorgt.
    Zuerst von Rolex 1926 im Oyster-Modell eingesetzt und ein Jahr später bei der Durchschwimmung des Ärmelkanals durch Mercedes Gleitze publikumswirksam erprobt.

  • Schwanenhals-Feinregulierung
    Vorrichtung in Form eines Schwanenhalses für das Feineinstellen einer Uhr mit mechanischem Schwingsystem.

  • Skelettierung
    Um der Uhr ein filigraneres Aussehen zu verleihen, werden Brücken, Platinen, Zifferblätter und ggf. Rotoren so ausgesägt, daß möglichst wenig Material übrigbleibt und durch Uhrglas und Glasboden ein kunstvolles Ornament sichtbar wird. Besonders aufwendig ist dies bei Chronographen, die über beträchtlich mehr zu bearbeitende Teile verfügen als einfache Uhren.
    Skelettierte Werke werden oft noch mit feinen Gravierungen und Ziselierungen versehen.
    Es gibt manuelle und maschinelle (computergesteuerte) Skelettierung. Am bekanntesten für erstere sind die Skelettuhren von neuKurt Schaffo, dabei handelt es sich sogar jeweils um Unikate.

  • Sonnenschliff
    Halbkreisförmiger Schliff auf Werk- oder Gehäuseteilen.

  • Sperrad
    Teil des Aufzugssystems der Uhr.

  • Spiralfeder
    Die Spiralfeder bildet zusammen mit der Unruh das Schwingungssystem. Sie besteht aus einem dünnen Flachdraht, zumeist aus Nivarox.

  • Springende Stunde
    In einem Fensterchen, meist am oberen Rand des Zifferblattes, befindet sich eine Scheibe mit den Stundenziffern, die stündlich springend weitergeschaltet wird.

  • Steine
    Synthetisch hergestellte Rubine, die Abnutzung und Reibung der Räder vermindern.

  • Stimmgabeluhr
    Von neuBulova in den 60er Jahren entwickelter, damals revolutionär neuartiger Mechanismus zum Stabilisieren der Ganggenauigkeit mittels elektrisch angetriebener Stimmgabel, die einen summenden Klang von sich gab. Man könnte diese Erfindung auch als Vorläufer der Quarzuhr ansehen. (Nähere Details siehe neuThe Accutron Watch Page.)

  • Stoppuhr
    weiterChronograph

  • Stoßsicherung
    Elastisch gelagerte Steinlager der Unruhwelle sorgen dafür, daß deren Zapfen bei Stößen und beim Herunterfallen der Uhr nicht brechen. Die gebräuchlichste Stoßsicherung ist heute Incabloc, eine weitere ist Kif-Flector.

  • Stundenwinkel-Uhr
    Von Charles Lindbergh entworfener Uhrentyp, der unter Zuhilfenahme eines Sextanten, des Nautischen Almanachs und des Zeitzeichens aus dem Radio eine präzise Bestimmung des Stundenwinkels von Greenwich, also der geographischen Länge ermöglicht.
    Diese Uhr wurde von neuLongines realisiert und ist gegenwärtig als neuNachbau des historischen Originals sowie in kleineren Größen erhältlich.

  • Superluminova
    Neue Leuchtmasse, die seit neuestem auch anstelle von Tritium eingesetzt wird.

  • Swiss made
    Als Schweizer Uhr gelten Uhren, deren Werk in der Schweiz zusammengesetzt, in Gang gesetzt, reguliert und vom Hersteller kontrolliert worden ist, ferner wenn es mindestens 50% aller Bestandteile aus schweizerischer Fabrikation enthält (dem Wert nach gerechnet), und es in der Schweiz der dort geltenden technischen Kontrolle unterliegt.

  • Tachymeter
    Uhrenskala zum Messen der Geschwindigkeit. Wird bei einem Chronograph beim Passieren eines Kilometersteins der Sekundenzeiger gestartet, so zeigt dieser beim Erreichen des nächsten Kilometersteins auf der Tachymeterskala die Geschwindigkeit an.

  • Taucheruhr
    Uhren, bei denen die Wasserdichtheit maßgeblich ist. In der Regel sind diese Uhren bis mindestens 100m Tiefe (10 bar Druck) wasserdicht. Ferner spielt die Ablesbarkeit eine wichtige Rolle, ebenso eine nur in einer Richtung drehbare Lünette zum Einstellen der Tauchzeit.

  • Titan
    In jüngerer Zeit für Uhrengehäuse gerne verwendetes, grau aussehendes Metall, das wegen seiner Kombination von Eigenschaften wie Leichtigkeit und Widerstandsfähigkeit bereits seit längerem im Flugzeugbau eingesetzt wird. (Vgl. z.B. die in der Zusammenarbeit von neuF. A. Porsche und neuIWC entwickelten Modelle Ocean 2000 und die Kompaßuhr.) Titan ist antiallergisch und wärmespeichernd und daher angenehm auf der Haut zu tragen.

  • Totalisatoren
    Kleine Zeiger, die beim Chronographen die gestoppten Stunden, Minuten und Sekunden anzeigen. Die Anordnung dieser Zeiger richtet sich in der Regel nach dem verwendeten Uhrwerk, z.B. beim gebrächlichen Valjoux 7750 bei der 6, 9 und 12, beim El Primero bei der 3, 6, und 9.

  • Tourbillon
    Der geniale Erfinder Breguet kam auf die Idee, eine Ursache von Gangungenauigkeiten, nämlich den Einfluß der Schwerkraft auf den Schwerpunkt der Unruh, durch eine besondere Vorrichtung zu neutralisieren.
    Hierbei befinden sich Ankerrad, Anker und Unruh auf einer kleinen Platte in einem sogenannten Drehgestell, einem auf der Welle des Sekundenrades sitzenden Käfig. Wie das Sekundenrad dreht sich nun auch das Drehgestell einmal pro Minute um sich selbst, wodurch eventuelle Lagen- oder Schwerpunktfehler ausgeglichen werden.
    Aufgrund der inzwischen auch auf konventionelle Weise erreichten hohen Ganggenauigkeiten ist der Tourbillon heute nur noch eine exklusive Luxusbeigabe, jedoch gilt er als Gipfel in der Ausstattung außerordentlich wertvoller Uhren.

    Patek Philippe Tourbillon 5101P "10 Jours"

    Tourbillonbrücke mit Tourbillon
    des Formwerks 5101P "10 Jours Tourbillon"
    von Patek Philippe

  • Tricompax-Anzeige
    Nach einem in den 40er und 50er Jahren populären Chronograph von neuUniversal Genève benannte klassisch schöne und ausgewogene, nämlich V-förmige Anordnung der Totalisatoren.

  • Tritium
    Leicht radioaktives Leuchtmaterial zur Markierung auf dem Zifferblatt, heute aufgrund der harmlosen Strahlenbelastung anstelle von Radium verwendet. (Näheres siehe neuUhren-Wiki.)

  • Unruh
    Schwingreif als Teil des Schwingungssystems.

  • Werkhaltering
    Aus Metall (bei niederwertigen Uhren auch aus Kunststoff) bestehender Ring, der den Raum zwischen Gehäuse und Werk ausfüllt und das Werk befestigt, teilweise auch vor Stößen schützt.

  • Werkplatte
    Grundplatine, auf der das Uhrwerk aufbaut. Auf der Vorderseite wird das Zifferblatt befestigt; die Rückseite dient als untere Lageraufnahme für die verschiedenen Radwellen (Zapfen).

  • Zähler
    weiterTotalisatoren

  • Zeitgleichung
    weiterÄquation

  • Zentralsekunde
    Im Gegensatz zur dezentralen Kleinen Sekunde in Zifferblattmitte angezeigte Sekunde.

  • Zugfeder
    Im Federhaus eingelegte Metallfeder, die die entweder durch Handaufzug oder automatischen Aufzug zugeführte Energie speichert.

  • Zwiebel-Krone
    Zwiebelförmige Aufzugskrone.

Gerd-Lothar Reschke
— München, ca. 2000/revidiert 22.12.2005 —

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MunichTime
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MUNICHTIME 2016

Die Welt der feinen Uhren im Münchner Bayerischen Hof — 28. bis 30. Oktober 2016

Trotz wechselhafter internationaler Entwicklungen setzt die Munichtime 2016 ein starkes und deutliches Zeichen. Für Uhrenliebhaber aus dem Bundesland Bayern und ganz Deutschland ist sie auch 2016 der Höhepunkt im Uhrenjahr.

Eine Vielzahl repräsentativer Aussteller garantiert auch dieses Jahr wieder einen hohen Erlebnisfaktor auf der Munichtime als Parkett für feine mechanische Uhren mit international hervorragendem Ruf. Wo sonst kann man solch einer Vielzahl an neuen Uhrenmodellen, die während des Genfer Uhrensalons und der Baselworld Premiere hatten, auf Tuchfühlung nahekommen? Alljährlich kommen neue Aussteller hinzu, die auf dem Gebiet der feinen Uhrmacherei einiges zu bieten haben.

Gleichbleibend hohe Innovationskraft und stilistisch überzeugendes Design sorgen bei den über 12.000 Besuchern der Munichtime für anhaltend starken Zustrom und hohe Zustimmung. Das unterstreicht das besondere Renommee, das die Munichtime auch im Kreis unabhängiger Uhrenmarken und international renommierter Hersteller seit Jahren genießt. Diese positive Entwicklung in wirtschaftlich nicht immer ganz leichten Zeiten und die rückhaltlose Zustimmung sind weitere Erfolgsgaranten und Ansporn für namhafte Luxusuhrenmarken wie etwa A. Lange & Söhne, Girard-Perregaux, IWC, Jaeger-LeCoultre, Panerai, Piaget und Montblanc als Aussteller im Rahmen der Munichtime präsent zu sein.

In der unvergleichlichen Atmosphäre der Munichtime kann man sich als Besucher bei freiem Eintritt im Hotel Bayerischer Hof in München speziellen Themen rund um die feine Uhrmacherei nähern und attraktive Neuheiten aus nächster Nähe und unter fachkundiger Erläuterung erleben.

Öffnungszeiten
Freitag, 28. Oktober 2016 – von 10 bis 19 Uhr
Samstag, 29. Oktober 2016 – von 10 bis 19 Uhr
Sonntag, 30. Oktober 2016 – von 10 bis 18 Uhr
Eintritt frei!

und sind Partner der MunichTime.

Ausstellerliste 2016 | www.munichtime.de

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Das Uhrenbuch des ZEITGEFÜHL-Autors und -Herausgebers Gerd-Lothar Reschke.

Enthält 442 Seiten und 196 Abbildungen, davon 68 in Farbe. Mit ausführlichen Markenportraits zu Rolex, Breitling, IWC, Omega, TAG Heuer, Chronoswiss, Glashütte-Original, Patek Philippe, Vacheron Constantin, Jaeger-LeCoultre, Blancpain, Breguet, Franck Muller, Nomos, Zenith, Cartier und etlichen anderen.


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