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Das ZEITGEFÜHL-Uhrenbuch:
Das Geheimnis hochwertiger mechanischer Armbanduhren.
442 Seiten, 196 Abb., davon 68 in Farbe.
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Uhrenkauf
Blog-Übersicht
- Rassig-eleganter Reisechronograph von Breitling in der Reihe Chronomat, 3.2.2012
- Zwei Entdeckungen auf der MunichTime 2011, 3.2.2012
- ZEITGEFÜHL-Layout und Optik überarbeitet, 30.1.2012
- MunichTime 2010: Entdeckungen und Begegnungen, 8.11.2010
- Neues von Oris, 10.10.2010
- Shop-Guide München nun auf eigener Seite, 1.10.2010
- Firmen- und Modell-Portraits überarbeitet und erweitert, 26.9.2010
- Frühere ZEITGEFÜHL-Tagebuch-Seiten nachgetragen, 26.9.2010
- Verbesserte Service-Seite. NEU: Shopführer München, 21.9.2010
- Neues ZEITGEFÜHL-Uhrenblog, 29.8.2010
Uhren-Wissen
Uhren-Fachlexikon
Das vollständige, 19 Seiten umfassende Uhrenlexikon ist im
ZEITGEFÜHL-Uhrenbuch enthalten.
- Accutron
Stimmgabeluhr -
Äquation
Da die Erde sich nicht kreisförmig, sondern in einer elliptischen Umlaufbahn um die Sonne dreht, tritt die wahre Sonnenzeit verspätet bzw. verfrüht gegenüber den mittleren 24 Stunden auf. Über das Jahr gesehen differiert die Sonnenzeit zur "Normalzeit" zwischen plus 14:18 Minuten und minus 16:24 Minuten. Uhren mit Äquationsanzeige stellen das Maß dieser Abweichung dar. (Siehe auch:
Zeitgleichung)
-
Anglierung
Kanten einer geschliffenen Fläche, auf 45 Grad bei exakt gleichbleibender Breite abgeschrägt und poliert.
-
Anker
Teil der Ankerhemmung, mit der Form eines Schiffsankers.
- Ankerrad
Es bildet zusammen mit dem Anker die Hemmung und ist das letzte Rad im Räderwerk.
-
Arrondieren
Französisch: "Abrunden". Zapfen, deren Stirnseiten auf Lageflächen reiben, werden zur Verringerung der Reibung abgerundet. -
Aufzugskrone
Krone -
Aufzugwelle
Welle, an deren äußeren Ende die Krone angebracht ist. Sie stellt die Verbindung zum Uhrwerk her. -
Automatik-Uhr
Bei dieser Art Uhr wird die Bewegung am Arm des Trägers auf mechanischem Wege in Aufzugsenergie umgewandelt, indem über einen Schwung-Rotor die Zugfeder gespannt wird.
Vorteil ist der im Vergleich zum Handaufzug gleichmäßigere Kraftverlauf und die Unabhängigkeit von äußeren Verrichtungen wie Aufzug oder Batteriewechsel. Jedoch muß die Uhr genügend bewegt werden. Die täglichen Gangabweichungen summieren sich im Laufe der Zeit.
(Zur Erfindung der automatischen Armbanduhr siehe:
John Harwood und
Hans Wilsdorf.) -
Autoquarz-Antrieb
Vom japanischen Großserienhersteller
Seiko
entwickelte Verbindung von automatischem Antrieb und Quarzregelung des Gangs. Dadurch läuft die Uhr batteriefrei und dennoch quarzgenau.
Auch ein Handaufzugs-Modell mit Quarzregelung ist inzwischen auf dem Markt.
Eine weitere interessante Option beinhaltet, daß sich die Uhr auch dann die Zeit merkt, wenn sie mangels Antriebsenergie stehenbleibt (bis zu vier Jahren). Wenn sie wieder bewegt wird, stellt sie sich automatisch auf die aktuelle Zeit ein. (Auto relay) -
Azuré-Schliff
Kreisförmiger Zierschliff bei Zifferblättern, z.B. für die Totalisatoren bei Chronographen.
- Abraham Louis Breguet (1747-1823)
Der geniale Uhrmacher gilt als größter Erfinder auf dem Uhrensektor.
Zu seinen bedeutendsten Erfindungen zählen
Abraham-Louis Breguet
1747-1823
- 1780: Uhr mit zwei Federhäusern zur gleichmäßigeren Kraftübertragung
- 1783: Breguet-Zeiger: Uhrenzeiger aus gebläutem Stahl in der charakteristischen Form
- 1789: Echappement naturel: eine Hemmung, die ohne Öl auskommt
- 1791: Stoppuhr mit springendem Sekundenzeiger
- 1794: Uhr mit springendem Stundenzeiger
- 1795: Tourbillon
- 1796: Breguet-Spirale; "Montre à tact": Taschenuhr mit automatischem Aufzug
- 1798: unabhängiger Sekundenzeiger
- 1810: "Pendule sympathique": Pendule, die eine Taschenuhr reguliert und aufzieht
- 1820: Stoppuhr mit unabhängig voneinander schaltbaren Sekundenzeigern aus der Mitte
Weitere Erfindungen des Meisters sind: Stoßsicherung für die dünnen und deshalb sehr empfindlichen Zapfen der Unruhwelle, Vorläufer der heutigen Chronographen, ultraflaches Werk, Weiterentwicklung des von Perrelet erfundenen automatischen Aufzugs mit Schwungmasse, erste Armbanduhr der Welt (für die Königin von Neapel), Tonfeder für die Schlagwerksuhren, Hemmung mit konstanter Kraft, Breguet-Gesperr zur Erleichterung des Aufzugs von Taschenuhren, erste moderne Reisependule (an Napoleon Bonaparte verkauft), Tastuhr (zum Ablesen der Zeit durch Abtastung), "Montre Souscription" als vorbestellte und zur Hälfte vorausbezahlte Serienuhr.
-
Breguet-Spirale
Unruhspirale, bei der der letzte Spiralumgang doppelt knieförmig und nach oben gebogen ist. Die von Breguet 1795 erfundene und nach ihm benannte Spirale dehnt sich so nach allen Seiten gleichmäßiger aus. -
Breguet-Zeiger
Nach Breguet benannte Uhrenzeiger aus gebläutem Stahl in der charakteristischen spitzen Form, die zu einem wegweisenden stilistischen Vorbild wurden. -
Brillant
Speziell geschliffener Diamant. -
Brücke
Auf zwei oder mehr Punkten der Grundplatine aufliegende und dort mit Stellstiften und Schrauben befestigte Messingplatte. Zwischen Brücke und Platine drehen sich die Achsen und Räder. -
Cabochon
Rundgeschliffener Zierstein, manchmal als Abschluß einer Aufzugskrone eingesetzt. -
Carat
Karat -
Chaton
Kreisrundes Stück Metall mit in einer Bohrung eingefügten Stein (Steinfutter). Der Chaton seinerseits wird in der Platine, der Brücke oder dem Kloben durch Einpressen oder Verschrauben befestigt. -
Chronograph
Armbanduhr, deren zusätzlicher Mechanismus zum Messen bestimmter Zeiträume gestartet, angehalten und auf Null zurückgestellt werden kann. -
Chronometer
Präzisionsuhr, die in verschiedenen Lagen und Temperaturen feinreguliert wird und durch die amtliche Prüfstelle COSC in La Chaux-de-Fonds ein Zeugnis (Chronometer-Zertifikat) erhält.
Die Prüfung umfaßt einen Zeitraum von 15 Tagen und bezieht fünf verschiedene Lagen (Krone oben, unten, links, Glas oben und unten) und drei verschiedene Temperaturen (8°, 23°, 38°) ein; dabei darf z.B. in Kategorie I (über 20 mm Werk-Durchmesser) der mittlere tägliche Gang nur zwischen -4 und +6 Sekunden liegen.
Die meisten Chronometer stammen heute von der Firma
Rolex,
danach folgt mit weitem Abstand
Omega
und als Dritter
TAG-Heuer (Stand 1994). Mittlerweile liefert
Breitling sämtliche mechanischen Uhren mit Chronometer-Zertifikat aus. -
Diamant
Härtestes Mineral, bestehend aus kubischem reinem Kohlenstoff. -
Dopppelchronograph
Chronograph mit zwei Sekundenzeigern zur Kurzzeitmessung, die sich unabhänigig voneinander stoppen lassen. -
Dreiviertelplatine
Eine große Räderbrücke, die das Werk zu drei Vierteln bedeckt. Eine Spezialität des Glashütter Uhrenbaus.
-
Ebauche
Rohwerk ohne Hemmung und Zugfeder.
-
El Primero
Inzwischen zum bekannten und geschätzten Markenzeichen gewordener Spitzname (spanisch für "der Erste") des ersten Chronographenwerkes mit automatischem Aufzug, das von
Zenith-Movado am 10. Januar 1969 — nur wenige Wochen vor einer Konkurrenzentwicklung durch
Breitling, Hamilton-Büren u.a. — auf den Markt gebracht wurde. Bei diesem Werk handelt es sich mit einer Unruhfrequenz von 36 000 Halbschwingungen um einen sogenannten Schnellschwinger.
-
Emaillierung
Von
Gerd-Rüdiger Lang (
Chronoswiss) für das Modell Orea wiederbelebte aufwendige Technik der Zifferblattbeschichtung unter hoher Hitze, bei der eine hellweiße Glasur entsteht. -
Etablisseur
Unternehmen, das sich ausschließlich mit dem Zusammenbau (Remontage) von Uhren befaßt, deren Rohwerke bei speziellen Ebauche-Lieferanten eingekauft werden.
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Ewiger Kalender
Neben der normalen Uhrzeit (Stunden, Minuten und Sekunden) wird zusätzlich noch Datum, Wochentag, Monat und Jahr angezeigt, unter Berücksichtigung der Schaltjahre, Monatslängen und Mondphasen.
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Feder
Zugfeder zum Speichern der Aufzugsenergie.
-
Federhaus
Im Federhaus befindet sich die eingerollte Zugfeder, welche die Aufzugenergie speichert.
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Feingehalt
Traditionell wird der Gehalt der Edelmetalle in Promille angegeben. 585er Gold bedeutet somit einen Anteil von 58,5% Feingold am Gesamtmetall. Die zugeschlagenen Metalle sind bei Gelbgold meistens Silber und Kupfer. Im Ausland wird der Anteil der Edelmetalle in Karat angegeben. Es entsprechen: 8 Kt. = 333, 14 Kt = 585, 18 Kt = 750. Die Berechnung ergibt sich aus dem Anteil Gold an 24 Kt = Feingold 100%. -
Fliegendes Tourbillon
Tourbillon, bei dem Unruh, Anker und Ankerrad in einem einseitig gelagerten Käfig untergebracht sind, der sich in der Minute einmal im vollen Kreis herumdreht. -
Fly-back
Von Dubey & Schaldenbrand 1946 patentierte Variante des Mono-Rattrapante mit Doppelzeiger, bei dem Chrono- und Schleppzeiger über eine Spiralfeder miteinander gekoppelt sind.
Fly-back bedeutet wörtlich übersetzt die sogenannte fliegende Nullstellung, bei der durch Betätigung des unteren Drückers der Stoppzeiger angehalten, zurückgestellt und ohne Verzögerung sofort wieder gestartet werden kann. Diese praktische Vorrichtung wurde und wird besonders von Flugzeugpiloten gerne eingesetzt, um schnell und ohne großen Betätigungsaufwand Zwischenzeiten zu messen. -
Galvanisierung
Auf galvanischem Weg wird das Basismaterial, aus dem die Uhrenteile gefertigt sind, mit einer dünnen Metallschicht, z.B. Gold oder Rhodium überzogen. -
Gang
Der Gang ist der Unterschied zwischen zwei abgelesenen Uhrenständen bei 1 Tag Differenz. -
Gangabweichung
Aufgrund unterschiedlicher Umwelteinflüsse wie Temperatur oder Lage des Werkes kann der Gang unterschiedlich ausfallen. Die Gangabweichung drückt den Unterschied zwischen zwei gemessenen Gängen aus. -
Gangdauer
Gangreserve -
Gangprüfung
Gang
Chronometer -
Gangreserve (Gangdauer)
Zeit, die zwischen Vollaufzug und völliger Entspannung der Zugfeder vergeht. -
Gebläute Schrauben
Gehärtete Schrauben aus Stahl, die nach der Abkühlung von der Erhitzung auf ca. 290° Grad tiefblau anlaufen.
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Genfer Punze
(auch: Genfer Siegel, Poinçon de Genève) Aus dem Jahre 1886 stammende Qualitätsauszeichnung der Stadt Genf. 1957 und 1994 wurde die Bestimmung neu gefaßt und umfaßt nun v.a. zwölf Festlegungen zur exakten Verarbeitung und Einstellung von Werkteilen, jedoch keine Ganggenauigkeitsprüfung. Vorgelegt werden können nur Uhren, deren Zusammenbau und Reglage im Kanton Genf erfolgt ist. -
Genfer Streifen
Besondere bandförmige Verzierung auf Platinen, Brücken und Kloben.
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Gesperr
Verhindert als Teil des Aufzugssystems der Uhr das Zurückrutschen des Sperrades.
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Gleitzaum
Damit bei automatischem Aufzug die Zugfeder nicht durch Überspannung reißen kann, ist ihr Ende als "Rutschkupplung" ausgelegt, die an der inneren Wand der Federhaustrommel entlanggleiten kann.
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Glucydur-Unruh
Unruhreif aus der sehr harten Legierung Kupfer und 2-3% Beryllium, das in Frankreich Glucinium heißt und zusammen mit dem französischen Wort "dur" für "hart" zu Glucydur zusammengesetzt ist.
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Gold
Rötlichgelbes, relativ weiches Edelmetall mit einem Schmelzpunkt von 1064°C. Sehr widerstandsfähig gegen Säuren und Basen. Gold wird in verschiedenen Reinheitsgraden als Schmuckmetall angeboten, am verbreitetsten in Deutschland sind 333, 585, 750, vereinzelt 900er. (
Feingehalt)
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Großdatum
Panoramadatum
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Guillochierung
Ornamente und Muster aus sich kreuzenden Linien (gerade und gebogen), die maschinell eingraviert werden. Man findet sie auf Zifferblättern und Gehäusen aus Silber oder Gold. -
Härte
Mohs-Härte
-
Halbschwingung
Winkel, den die schwingende Unruh zwischen ihren beiden Umkehrpunkten beschreibt. Zwei Halbschwingungen werden als Schwingung bezeichnet, hörbar als "Tick-Tack". -
Handaufzug
Die Zugfeder wird durch tägliches Aufziehen mit der Aufzugskrone gespannt.
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Hemmung
Mechanismus, der entsprechend der Unruhschwingung die Geschwindigkeit des Räderwerkes regelt, indem er abwechselnd hemmt und befreit.
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Incabloc
Heute am häufigsten eingesetzte Stoßsicherung bei Uhren. -
Jahresdatum
Das Datum braucht nur einmal im Jahr eingestellt zu werden. (Im Unterschied hierzu werden beim Ewigen Kalender zusätzlich auch die Schaltjahre angezeigt.)
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Kadratur
Zusätzlicher Schaltmechanismus, z.B. für Schlagwerke (Repetitionen), Kalendarien oder Chronographen. -
Kaliber
Bezeichnung für die Abmessungen eines Uhrwerkes, heute häufig synonym für Werk verwendet.
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Kannellierung
Vertikale Rillenverzierung am Uhrengehäuse.
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Karat
Gewichtseinheit. Ein Kt = 200 Milligramm (mg)
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Kleine Sekunde
Sekundenanzeige, die dezentral, also nicht in der Zifferblattmitte erfolgt.
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Kloben
Ein Kloben ist Teil eines Werkgestells und liegt einseitig auf der Grundplatine auf, wobei er dort mit einer Schraube befestigt ist. Er dient dazu, Lager für bewegliche Teile wie Anker oder Unruh aufzunehmen.
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Komplikation
Uhrwerk mit einem oder mehreren zusätzlichen Mechanismen (Schlagwerk, Kalender, Repetition, Chronograph, Wecker).
-
Krone
Seitlich am Gehäuse befindliches geriffeltes Rad zum Einstellen der Uhrzeit (oder weiterer Anzeigen wie Datum, zweite Zeitzone) und bei Handaufzugsuhren zum Spannen der Zugfeder.
-
Leuchtmasse
Tritium
-
Lünette
Glasrand oder Zierring einer Uhr. Bei Taucheruhren mit Minutenmarkierungen versehen und drehbar ausgelegt zum Einstellen der Tauchzeit.
-
Manufaktur
Hersteller, der sowohl das Werk als auch die weiteren wesentlichen Teile der Uhr selbst anfertigt.
(Ein häufig diskutierter Begriff, da er eine exklusive Auslese unter den zahlreichen Anbietern herbeiführt. Deshalb sehr begehrt und aus Werbegründen gerne beansprucht, obwohl nicht immer zurecht. Man rechnet heute im strengen Sinn nur folgende Hersteller zu dieser Gattung:
Patek Philippe,
Rolex,
Jaeger-LeCoultre,
Audemars Piguet,
Piaget,
Zenith,
Glashütte Original,
Girard-Perregaux,
Lange & Söhne,
Minerva,
Roger Dubuis.
Des weiteren mit Einschränkungen: 2
IWC,
Vacheron & Constantin,
Universal Genève,
Blancpain (mit Werkeproduzent F. Piguet) — seit neuestem auch
Chopard. D.h. letztgenannte Firmen verfügen zwar auch über eigene Werke, statten aber einen erheblichen Teil ihrer Modelle mit von außen bezogenen Werken aus.)
-
Mechanische Uhr
Klassischer Uhrentyp ohne elektronisches Schwingungssystem.
-
Mikrorotor
Kompakter Schwungrotor einer Automatikuhr, der durch seinen kleineren Durchmesser in das Uhrwerk integriert werden kann und dadurch die Gehäusehöhe voll ausnutzen kann.
-
Mineralglas
Mineralisches Uhrglas (Härte 5 Mohs), nicht kratzfest.
-
Mohs-Härte
Unterschieden werden Ritzhärte und Schleifhärte. Die Mohssche Härte mißt die Ritzhärte als den Widerstand, den ein Mineral beim Ritzen mit einem spitzen Probiergegenstand entgegensetzt. Mohs wählte zehn verschieden harte Mineralien als Vergleichsstücke und gab ihnen die Grade eins bis zehn. Diese Skala beginnt mit Talk (Härte 1) und endet mit Diamant (Härte 10).
-
Mondphasenuhr
Zusätzlich zur Uhrzeit wird auch die Mondphase angezeigt.
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Mono-Rattrapante
Aufgrund des geringeren Bauaufwandes preisgünstigere Variante des Schleppzeiger-Chronograph bzw. Rattrapante mit nur einem Stoppzeiger und zwei Chronographen-Drückern. Beim Festhalten des unteren Drückers hält der Stoppzeiger an, um die Zwischenzeit abzulesen, und springt beim Loslassen an die Position, die er beim Weiterlaufen ohne Stop eingenommen hätten.
Das mögliche Differenzintervall beträgt dadurch maximal 60 Sekunden.
-
Nivarox
Legierung aus Eisen, Nickel, Chrom, Titan und Beryllium für die Herstellung von Unruhspiralen, die sich durch ihren guten antimagnetischen und temperaturkompensierenden Eigenschaften auszeichnet.
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Palladium
Eines der 6 Platinmetalle (Platin, Iridium, Osmium, Palladium, Rhodium, Rhutenium). Es wurde wegen des relativ geringen Preises als günstigere Variante zum Platin verwand. Zeitweilig ist der Preis des Palladiums über den des Platins gestiegen. Weißgold wird u. a. durch Palladiumzusatz weiß und hat sich ebenfalls verteuert.
-
Panoramadatum
Großdatumsanzeige mittels zweier konzentrisch angeordneter Zahlenringe.
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Perlierung
Besondere wolkenförmige Verzierung auf Platinen, Brücken und Kloben.
-
Planetenrotor
Mikrorotor
-
Platin
Wertvollstes Edelmetall. Nachdem Platin schon um 1500 v. Chr. in Nordafrika und Südamerika bekannt war, geriet es über eine Zeitspanne von 2000 Jahren in Vergessenheit und wurde erst um 1850 von Louis Cartier als Schmuck verwendet. Platinschmuck war besonders zur Zeit des Art déco beliebt. 1924 entdeckte der deutsche Geologe Dr. Hans Merensky westlich von Johannesburg die bislang größten Platinlager der Welt.
Es gibt auf der ganzen Erde nur wenige Funde dieses seltenen Metalls. Für eine einzige Unze Platin (31,1 g) müssen ca. zehn Tonnen Erz abgebaut werden.
Platin ist fester, zäher und auch schwerer als andere Schmuckmetalle. Daher ist seine Verarbeitung extrem aufwendig; es müssen hierzu besonders widerstandsfähige Maschinen und Werkzeuge verwendet werden.
Platin wird vorwiegend mit einem Feingehalt von 950/000 verarbeitet (also reiner als die üblichen Goldlegierungen).
- Pulsometer
Uhrenskala, die die Ablesung der Pulsschlagfrequenz pro Minute ermöglicht.
-
Quarzuhr
Zeitmesser, in dem weder Feder, Unruh noch Hemmung vorhanden ist.
In einem Quarzwerk wird ein Kristall zum Schwingen gebracht. Die gleichmäßige Schwingung wird nun genutzt, um mit Hilfe eines Chip, also einer integrierten Schaltung, einen Motor anzutreiben. Im Rhythmus der zugeführten Impulse dreht dieser ein Räderwerk.
Vorteil ist die sehr hohe Ganggenauigkeit und der geringe Platzverbrauch, Nachteil die Umweltvergiftung durch die Batterie und die Abhängigkeit vom Batteriewechsel. -
Räderwerk
Sämtliche Räder und Triebe, die vom Federhaus aus die Triebkraft an das Hemmungsrad übertragen. Dazu gehören:
— Minutenrad
— Kleinbodenrad
— Sekundenrad
— Hemmungsrad
Alle diese Räder sind auf ihren Trieben meistens aufgenietet. -
Rattrapante
—> Schleppzeiger-Chronograph -
Regulator
Bei diesem Uhrentyp dominiert als einziger großer Zeiger der Minutenzeiger, während Stunden- und Sekundenzeiger sich jeweils dezentral in kleineren Zifferblattbereichen drehen.
Das bekannte Modell der Firma
Chronoswiss
initierte kürzlich ein Wiederaufleben dieser Uhrengattung. Früher gab es sie v.a. bei speziellen Standuhren, die von den Regulateuren der Uhrenwerkstätten zum präzisen Einstellen der Zeit benutzt wurden.
-
Regulierung
Feineinstellen einer Uhr mit mechanischem Schwingsystem. Es gibt unterschiedliche Verfahren und Qualitäten:- Bei normaler Regulierung wird der Gang der Armbanduhr mit "Zifferblatt oben" und "Krone oben" gemessen und auf maximal 30 Sekunden Gangabweichung eingestellt.
- Bei Regulierung in verschiedenen Lagen wird in 2, 5 oder 6 Lagen reguliert, etwa
- horizontal: "Zifferblatt oben" (ZO), "Zifferblatt unten" (ZU) und
- vertikal: "Krone oben" (KO), "Krone links" (KL), "Krone rechts" (KR), "Krone unten" (KU).
- Bei Regulierung der Temperaturkompensation wird der Gang jeweils 24 Stunden bei 4°, 20° und 36° C gemessen und reguliert.
-
Repetition
Zusätzliches Läutwerk einer Uhr, das Minuten, Viertelstunden und/oder Stunden akustisch verdeutlicht.
-
Retrograde Anzeige
Der entsprechende Zeiger läuft rückwärts. -
Rhodinierung
Rhodium gehört zur Familie der Platinmetalle und wird als hellglänzend weiß aussehender Überzug galvanisch auf andere Metalle aufgebracht. Dies verleiht Schmuckstücken mehr Brillanz. Auch kann durch Rhodinierung das Anlaufen silberner oder versilberter Gegenstände verhindert werden. Ein weiterer Nutzen des Rhodiumüberzugs ist seine extrem antiallergische Eigenschaft bei Hautkontakten. Einschränkungen ergeben sich aus dem Preis (ca. 80.000 Euro pro kg) und aufgrund der Tatsache, daß sich Titan bzw. Edelstahl erst nach vorhergehender Vergoldung überziehen lassen.
-
Rotor
Das Schwunggewicht des automatischen Aufzugs, entweder in der verbreiteten Variante über die gesamte Gehäusebreite parallel zum Werk kreisend (Zentralrotor), oder als Mikrorotor ins Uhrwerk integriert.
-
Saphirglas
Wertvolles künstlich hergestelltes Glas mit höchster Härte und Kratzfestigkeit (9 Mohs), die nur von Diamant übertroffen wird.
-
Satinierung
Samtig wirkender, weich glänzender Feinschliff (ausgehend von "Satin").
-
Schaltrad-Chronograph
Klassischer Chronographen-Typ, bei dem die Start-, Stop-, und Nullstellung der Zeiger über ein neunzähniges Säulenrad, später auch Schaltrad genannt, gesteuert wird. Die handwerklich sehr anspruchsvolle Fertigung dieser Technik wird heute nur noch in seltenen Fällen durchgeführt. Daher stellen Uhren mit dieser in den 30er und 40er Jahren verbreiteten Konstruktion heute sehr gesuchte Sammlerstücke dar. -
Schleppzeiger-Chronograph
Diese Art von Chronograph wurde früher Doppelzeiger-Chronograph oder "nachspringende Sekunde" genannt, ein Synonym hierfür ist Rattrapante (von französisch rattraper = wieder einholen). Der Schleppzeiger, ein zweiter großer Stoppzeiger, wird angehalten, um eine Zwischenzeit zu stoppen; beim Loslassen springt er auf den Stand des anderen Stoppzeigers nach und läuft mit diesem synchron weiter. Hierdurch können beliebig viele Zwischenzeiten genommen werden (sofern es sich nicht um Abstände von nur wenigen Sekunden handelt).
Dieser Uhrentyp verschwand in den 60er Jahren, erlebte aber nach Wiedereinführung durch
Blancpain
im Jahre 1989 eine erfolgreiche Wiederkehr bei zahlreichen Herstellern.
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Schnellschwinger
Uhren mit 28 800 oder 36 000 Halbschwingungen der Unruh pro Stunde nennt man Schnellschwinger.
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Schrauben-Unruh
Wie der Name schon sagt, besitzt der Unruhreif Schrauben, die die Masse und damit das Trägheitsmoment der Uhr beeinflussen können.
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Schraubboden
Mit einem Gewinde versehener Boden, der ins Uhrengehäuse eingeschraubt ist.
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Schraubkrone
Mit dem Gehäuse verschraubbare Aufzugskrone, die für eine komplette Wasserdichtheit sorgt.
Zuerst von Rolex 1926 im Oyster-Modell eingesetzt und ein Jahr später bei der Durchschwimmung des Ärmelkanals durch Mercedes Gleitze publikumswirksam erprobt.
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Schwanenhals-Feinregulierung
Vorrichtung in Form eines Schwanenhalses für das Feineinstellen einer Uhr mit mechanischem Schwingsystem.
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Skelettierung
Um der Uhr ein filigraneres Aussehen zu verleihen, werden Brücken, Platinen, Zifferblätter und ggf. Rotoren so ausgesägt, daß möglichst wenig Material übrigbleibt und durch Uhrglas und Glasboden ein kunstvolles Ornament sichtbar wird. Besonders aufwendig ist dies bei Chronographen, die über beträchtlich mehr zu bearbeitende Teile verfügen als einfache Uhren.
Skelettierte Werke werden oft noch mit feinen Gravierungen und Ziselierungen versehen.
Es gibt manuelle und maschinelle (computergesteuerte) Skelettierung. Am bekanntesten für erstere sind die Skelettuhren von
Kurt Schaffo, dabei handelt es sich sogar jeweils um Unikate.
-
Sonnenschliff
Halbkreisförmiger Schliff auf Werk- oder Gehäuseteilen.
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Sperrad
Teil des Aufzugssystems der Uhr.
-
Spiralfeder
Die Spiralfeder bildet zusammen mit der Unruh das Schwingungssystem. Sie besteht aus einem dünnen Flachdraht, zumeist aus Nivarox.
-
Springende Stunde
In einem Fensterchen, meist am oberen Rand des Zifferblattes, befindet sich eine Scheibe mit den Stundenziffern, die stündlich springend weitergeschaltet wird.
- Steine
Synthetisch hergestellte Rubine, die Abnutzung und Reibung der Räder vermindern.
-
Stimmgabeluhr
Von
Bulova
in den 60er Jahren entwickelter, damals revolutionär neuartiger Mechanismus zum Stabilisieren der Ganggenauigkeit mittels elektrisch angetriebener Stimmgabel, die einen summenden Klang von sich gab. Man könnte diese Erfindung auch als Vorläufer der Quarzuhr ansehen. (Nähere Details siehe
The Accutron Watch Page.)
-
Stoppuhr
Chronograph -
Stoßsicherung
Elastisch gelagerte Steinlager der Unruhwelle sorgen dafür, daß deren Zapfen bei Stößen und beim Herunterfallen der Uhr nicht brechen. Die gebräuchlichste Stoßsicherung ist heute Incabloc, eine weitere ist Kif-Flector.
-
Stundenwinkel-Uhr
Von Charles Lindbergh entworfener Uhrentyp, der unter Zuhilfenahme eines Sextanten, des Nautischen Almanachs und des Zeitzeichens aus dem Radio eine präzise Bestimmung des Stundenwinkels von Greenwich, also der geographischen Länge ermöglicht.
Diese Uhr wurde von
Longines realisiert und ist gegenwärtig als
Nachbau des historischen Originals sowie in kleineren Größen erhältlich.
-
Superluminova
Neue Leuchtmasse, die seit neuestem auch anstelle von Tritium eingesetzt wird. -
Swiss made
Als Schweizer Uhr gelten Uhren, deren Werk in der Schweiz zusammengesetzt, in Gang gesetzt, reguliert und vom Hersteller kontrolliert worden ist, ferner wenn es mindestens 50% aller Bestandteile aus schweizerischer Fabrikation enthält (dem Wert nach gerechnet), und es in der Schweiz der dort geltenden technischen Kontrolle unterliegt. - Tachymeter
Uhrenskala zum Messen der Geschwindigkeit. Wird bei einem Chronograph beim Passieren eines Kilometersteins der Sekundenzeiger gestartet, so zeigt dieser beim Erreichen des nächsten Kilometersteins auf der Tachymeterskala die Geschwindigkeit an.
-
Taucheruhr
Uhren, bei denen die Wasserdichtheit maßgeblich ist. In der Regel sind diese Uhren bis mindestens 100m Tiefe (10 bar Druck) wasserdicht. Ferner spielt die Ablesbarkeit eine wichtige Rolle, ebenso eine nur in einer Richtung drehbare Lünette zum Einstellen der Tauchzeit.
-
Titan
In jüngerer Zeit für Uhrengehäuse gerne verwendetes, grau aussehendes Metall, das wegen seiner Kombination von Eigenschaften wie Leichtigkeit und Widerstandsfähigkeit bereits seit längerem im Flugzeugbau eingesetzt wird. (Vgl. z.B. die in der Zusammenarbeit von
F. A. Porsche und
IWC entwickelten Modelle Ocean 2000 und die Kompaßuhr.) Titan ist antiallergisch und wärmespeichernd und daher angenehm auf der Haut zu tragen.
-
Totalisatoren
Kleine Zeiger, die beim Chronographen die gestoppten Stunden, Minuten und Sekunden anzeigen. Die Anordnung dieser Zeiger richtet sich in der Regel nach dem verwendeten Uhrwerk, z.B. beim gebrächlichen Valjoux 7750 bei der 6, 9 und 12, beim El Primero bei der 3, 6, und 9.
-
Tourbillon
Der geniale Erfinder Breguet kam auf die Idee, eine Ursache von Gangungenauigkeiten, nämlich den Einfluß der Schwerkraft auf den Schwerpunkt der Unruh, durch eine besondere Vorrichtung zu neutralisieren.
Hierbei befinden sich Ankerrad, Anker und Unruh auf einer kleinen Platte in einem sogenannten Drehgestell, einem auf der Welle des Sekundenrades sitzenden Käfig. Wie das Sekundenrad dreht sich nun auch das Drehgestell einmal pro Minute um sich selbst, wodurch eventuelle Lagen- oder Schwerpunktfehler ausgeglichen werden.
Aufgrund der inzwischen auch auf konventionelle Weise erreichten hohen Ganggenauigkeiten ist der Tourbillon heute nur noch eine exklusive Luxusbeigabe, jedoch gilt er als Gipfel in der Ausstattung außerordentlich wertvoller Uhren.
Tourbillonbrücke mit Tourbillon
des Formwerks 5101P "10 Jours Tourbillon"
von Patek Philippe -
Tricompax-Anzeige
Nach einem in den 40er und 50er Jahren populären Chronograph von
Universal Genève
benannte klassisch schöne und ausgewogene, nämlich V-förmige Anordnung der Totalisatoren.
-
Tritium
Leicht radioaktives Leuchtmaterial zur Markierung auf dem Zifferblatt, heute aufgrund der harmlosen Strahlenbelastung anstelle von Radium verwendet. (Näheres siehe
Uhren-Wiki.)
-
Unruh
Schwingreif als Teil des Schwingungssystems.
-
Werkhaltering
Aus Metall (bei niederwertigen Uhren auch aus Kunststoff) bestehender Ring, der den Raum zwischen Gehäuse und Werk ausfüllt und das Werk befestigt, teilweise auch vor Stößen schützt.
-
Werkplatte
Grundplatine, auf der das Uhrwerk aufbaut. Auf der Vorderseite wird das Zifferblatt befestigt; die Rückseite dient als untere Lageraufnahme für die verschiedenen Radwellen (Zapfen).
-
Zähler
Totalisatoren -
Zeitgleichung
Äquation
-
Zentralsekunde
Im Gegensatz zur dezentralen Kleinen Sekunde in Zifferblattmitte angezeigte Sekunde.
-
Zugfeder
Im Federhaus eingelegte Metallfeder, die die entweder durch Handaufzug oder automatischen Aufzug zugeführte Energie speichert.
- Zwiebel-Krone
Zwiebelförmige Aufzugskrone.
Gerd-Lothar Reschke
— München, ca. 2000/revidiert 22.12.2005 —
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