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Blog-Übersicht
- Giga Tourbillon Round Skeleton von Franck Muller, 6.2.2012
- Die Wahnsinns-Uhr von Richard Mille, 6.2.2012
- Rassig-eleganter Reisechronograph von Breitling in der Reihe Chronomat, 3.2.2012
- Zwei Entdeckungen auf der MunichTime 2011, 3.2.2012
- ZEITGEFÜHL-Layout und Optik überarbeitet, 30.1.2012
- MunichTime 2010: Entdeckungen und Begegnungen, 8.11.2010
- Neues von Oris, 10.10.2010
- Shop-Guide München nun auf eigener Seite, 1.10.2010
Marken
Der innovative
Richard Mille
Einer der angesagtesten Uhrenhersteller auf dem gesamten Markt; in Deutschland noch viel zu unbekannt
Ich habe die Infos über Richard Mille im Uhren-Wiki (Link -> Richard Mille) beträchtlich erweitert. Es sind nun Beiträge über so gut wie alle Modelle von ihm verfügbar, jeweils mit sehr guten Bildern. Die Marke Richard Mille scheint mir im deutschen Bereich noch weitgehend unbekannt zu sein — was eigentlich eine Schande und kein gutes Zeugnis für unsere angeblichen Insider und Kenner darstellt. Ich zähle ihn zu den angesagtesten zeitgenössischen Herstellern, vielleicht kann man ihn sogar als aktuelle Nummer 1 bezeichnen.

Bild: Richard Mille RM 021 Tourbillon „Aérodyne“

Bild: Richard Mille RM 021 Tourbillon „Aérodyne“ (Rückseite)
Alle Bildrechte bei Richard Mille
Das oben abgebildete Modell heißt RM 021 Tourbillon „Aérodyne“ und stammt von diesem Jahr. Die Grundplatine des Werks besteht aus einem wabenförmigen Material aus orthorhombischen Titanalumiden, einem bei Überschallflugzeugen verwenden Werkstoff (näheres darüber im Beitrag).
Kennzeichnend für Richard Mille ist, daß das Werk mit in die Zifferblattansicht einbezogen wird und sogar einen wesentlichen gestalterischen Aspekt der Uhr ausmacht. Mehr noch als bei einigen traditionellen Herstellern, die bei skelettierten Modellen einen Blick aufs Werk gestatten, stellt bei Richard Mille jede Uhr eine harmonische, wenngleich — für manche vielleicht gewöhnungsbedürftig — sehr futuristisch-technische Einheit dar. Wie die vielen Felipe Massa gewidmeten und von diesem auch bei F-1-Rennen getragenen Modelle beweisen, hat der Franzose ein Faible für allerschnellste Automobile, und so lassen sich seine Uhrenkreationen wohl auch am besten verstehen und einordnen, wenn man sie mit der jeweils aktuellsten Technik von Formel-1-Fahrzeugen vergleicht. Alte Überlieferungen und Anklänge an frühere Jahrhunderte, wie in der Uhrenwelt so häufig und als Kennzeichen von klassischer Wertigkeit noch immer sehr gefragt, wird man bei ihm deshalb nicht antreffen. Der Mann und seine Uhren leben nicht nur im Jetzt, sondern stehen immer einen Schritt weit bereits in der nahen oder ferneren Zukunft.
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